Leichte Sprache
Seminar im Rahmen der interkulturellen Woche des Landkreises Oberhavel
28. September 2017, 10.00 Uhr - 16.00 Uhr

Diskriminierung erkennen – mit Vorurteilen umgehen.

Der Anti-Bias Ansatz

Durch die gestiegene Zahl geflüchteter Menschen, die aktuell in Deutschland Asyl suchen, ist eine Zunahme diskriminierender und rechtspopulistischer Parolen wahrzunehmen. Diese beruhen auf Vorurteilen und stereotypen Bildern von konstruierten Gruppen, die immer wieder in unserem Alltag und sozialen Umfeld Anklang finden. Dabei werden Menschen aufgrund ihrer (vermeintlichen) Zugehörigkeit zu einer Gruppe, „Kultur“ oder aufgrund ihres Aussehens mit bestimmten Merkmalen versehen und nach diesen beurteilt und diskriminiert. Für ein demokratisches und menschenrechtsbasiertes Zusammenleben ist es wichtig, sich diesen Herausforderungen zu stellen und die eigenen und gesellschaftlichen Verstrickungen zu erkennen.

Der Anti-Bias-Ansatz geht davon aus, dass wir Vorurteile erlernen und bietet Handlungsoptionen an, durch die ein bewusster Umgang mit der eigenen Voreingenommenheit und Schieflagen möglich wird. Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit den Themen Diskriminierung und Vorurteile auseinanderzusetzen. Dies soll anhand von praktischen Übungen, Gruppenarbeiten und Diskussionen geschehen.

Es richtet sich besonders an (Jugend)Sozialarbeiter/innen, Erzieher/innen und Multiplikator/innen aus der Sozialen Arbeit sowie an Engagierte in Willkommensinitiativen.

Trainerinnen: Nele Kontzi und Žaklina Mamutovič. Anti-Bias Netz

Die innerhalb der interkulturellen Woche des Landkreises Oberhavel angebotene Veranstaltung wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Oberhavel im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und findet in Kooperation mit dem Kreisjugendring Oberhavel e.V. statt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Verpflegung wird gestellt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen mit Name, Organisation und Kontaktdaten bitte bis zum 14. September 2017 an anmeldung@boell-brandenburg.de

Das Training findet im Rahmen des Projektes CUCHA - Cultural Challenges. Fairness und Verantwortung für unsere Kommunen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg statt und wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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